5. November 2014

Pentacon auto 2.8 / 135 MC

Dieser Beitrag widmet sich einem meiner Lieblingsobjektive, einem Pentacon auto 2.8 / 135 MC.
Es handelt sich dabei um ein altes, vollmanuelles Objektiv mit M42 Schraubanschluss. Gefertigt wurde es in der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik.
Bei dieser Festbrennweite muss sowohl manuell scharfgestellt, als auch die Blende ausgewählt werden, wenn man es wie ich an einer DSLR verwendet.




Ich verwende es sehr gerne, da man mit diesem Objektiv meiner Meinung nach ein wesentlich intensiveres Fotografiegefühl erlebt, man lässt sich Zeit, man drückt nicht nur Knöpfchen, um die Blende einzustellen und lässt nicht einfach die Kamera auf den gewünschten Punkt scharfstellen, nein, alles braucht Zeit und verlangt Konzentration. 
Es ist von allen meinen "Retro"-Objektiven auch das schärfste (Bilder mit diesem Objektiv kommen bald).
Interessant ist auch der Preis, man bekommt gute Exemplare bei einem großen bekannten Internetauktionshaus so wie ich schon um die 40€.

Dazu dann noch einen Adapter, um es an eine DSLR anschließen zu können (ich habe mir für knapp 9€ einen Adapter mit Chip gekauft, der durch den Chip eine Autofokus-Bestätigung erlaubt und somit das Fokussieren auch vereinfachen kann).



Ich finde dies eine sehr günstige Alternative,
und wem das Fotografieren auf diese Art und Weise gefällt, kann ich nur empfehlen, da mal reinzuschnuppern.
Es gibt natürlich auch weitere Objektive mit M42-Anschluss, viele davon sind aber bezüglich der Bildqualität an den modernen hochauflösenden Sensoren überfordert, andere lassen sich dagegen gut verwenden. Ein wenig Recherche im Internet hilft, die richtigen "Schätze" zu finden.
Fragen beantworte ich selbstverständlich gerne.

Kommentare:

  1. Gibt's denn auch Fotos mit dem Objektiv? ;)

    Liebe Grüße, Caro ♥ von Day by Day

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    1. Ja, kommen vielleicht schon heute noch :)
      LG

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  2. M42, cool!
    Ich habe noch ein Exemplar gleicher technischer Daten, aber von Sigma telemax. Mir sind ein paar Prakticas aus der DDR in die Hände gefallen (Schule wollte sie verschrotten!) und da habeich eine mit dem besagten ROhr und einem 55mm behalten. Ich mache viel sw-analog, aber leider ist der lose Belichtungsmesser baden gegangen, und so kann ich die vollmanuelle Kamera nicht mehr so gut nutzen. Das Objektiv nutze ich ähnlich wie du: mit Balgengerät und Adapter als starke Makrolinse für meine Nikon.

    Arbeitest du auch noch analog?

    Liebe Grüße
    jakob

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    1. Hallo,
      ja, ich fotografiere auch noch analog, meistens mit einer Canon AE-1 oder einer Minolta XD-7, habe aber noch weitere Kameras, die aber noch nicht alle wieder funktionstüchtig sind und mir leider die Zeit dafür im Moment leider fehlt.

      Grüße

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    2. Entwickelst du die Ergebnisse dann auch selbst?

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    3. Leider noch nicht, da fehlt mir das Equipment, der Platz und die Zeit, später mal. Du?

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    4. Ja. Ich habe zu Hause eine SW-Dunkelkammer mit zwei Arbeitsplätzen.
      Außerdem bin ich in der Dunkelkammer einer Schule zu Gast.

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    5. Das ist natürlich was Tolles, werde mich später auf alle Fälle auch mal so etwas einrichten.

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